Altersflecken entfernen

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©panthermedia.net Ingeborg Knol

Altersflecken sind gutartige Hautveränderungen, die keine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Allerdings können sie teilweise sehr auffällig und unschön sein. In diesem Fall kann eine Behandlung mit Bleichcremes oder das Laserverfahren sinnvoll sein. Welche Einflüsse zu Altersflecken führen und wie Sie Altersflecken vermeiden oder entfernen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie entstehen Altersflecken?

Altersflecken sind Verfärbungen der Haut. Sie treten in der Regel zunächst an den Handrücken, am Rücken oder im Gesicht auf. Altersflecken sind eine Reaktion des Körpers auf zu viel Sonneneinstrahlung. Denn das ultraviolette Licht verändert die oberen Hautschichten. Hierbei entsteht aus den ungesättigten Fettsäuren das Pigment Lipofuszin. Normalerweise kann dieses Pigment von den Zellen abgebaut werden. Wenn die Zellen aber hierzu nicht mehr in der Lage sind, bleibt das Pigment als Altersfleck zurück.

Altersflecken treten vermehrt bei älteren Menschen auf. Hier lassen nämlich die Selbstheilungskräfte der Haut nach. Doch auch junge Menschen können bereits Altersflecken bekommen. Vor allem dann, wenn sie sich häufig und sehr lange direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Zudem begünstigen Tabakrauch und Alkohol die Entstehung von Altersflecken. Außerdem kann auch eine falsche Ernährung mit zu vielen Nitraten frühzeitig zu Altersflecken führen. Nicht zuletzt können Altersflecken durch eine zu häufige Einnahme von Medikamenten begünstigt werden. Altersflecken sind zwar ungefährlich, doch sie sind Krebszellen (Melanomen) sehr ähnlich. Daher sollten Altersflecken von einem Hautarzt begutachtet werden. Dieser kann sie untersuchen und gegebenenfalls Proben entnehmen. So stellt er sicher, dass es sich tatsächlich um harmlose Altersflecken handelt.

So gehen Sie mit Altersflecken um

Altersflecken treten nicht von einem Tag auf den anderen auf. Sie sind vielmehr zunächst blass und werden mit der Zeit dunkler. Daher lassen sich Altersflecken gerade zu Beginn sehr gut weg schminken. Wenn Sie es schaffen, Ihren Hautfarbton zu treffen, können Sie Altersflecken an den Händen oder im Gesicht leicht überdecken. Bei dunkleren Flecken ist jedoch der Besuch bei einem Kosmetiker ratsam. Dieser kann Sie fachgerecht beraten. Außerdem kann er Ihnen genau den Farbton geben, den Sie brauchen, um die Altersflecken unsichtbar zu machen.

Mit der Zeit lassen sich Altersflecken immer schwieriger verstecken. Nun können Bleichcremes sinnvoll sein. Diese basieren häufig auf der chemischen Vitamin-A-Säure. Sie können aber auch natürlich sein und aus Brunnekresse-Extrakt bestehen. Die chemischen Cremes schälen die oberen Hautschichten ab. Hierdurch können die jüngeren, weniger dunklen Hautschichten besser wachsen. Die natürlichen Cremes sorgen hingegen für eine Bleichung der oberen Hautschichten. Diese Methode ist besonders für empfindliche Haut geeignet. Denn hier kann es sonst zu Hautreizungen kommen.

Eine weitere Methode, Altersflecken zu entfernen, ist die so genannte Lasertherapie. Hierbei werden die Altersflecken mittels eines Lasers entfernt. Dieser schält die oberen Hautschichten ab und lässt somit die unteren Schichten frei. Es ist sogar möglich, das Pigment selbst zu zerstören, ohne die Haut darüber zu verletzen. Eine solche Behandlung muss allerdings immer mit dem Hautarzt abgesprochen werden. Dieser kann die Altersflecken als solche bestimmen. Anschließend wird er die geeignete Therpaieform vorschlagen.

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